Sprachen und Conlang

Verfügbar Kostenlos Zuletzt geprüft: 24.10.2026

Unter „Sprachen“ pflegst du konstruierte Sprachen mit Wörtern, Grammatik-Notizen und Lautmustern.

Wozu ist das gut?

Elbisch, Klingonisch, eine Sprache für dein Volk: Konstruierte Sprachen brauchen Ordnung. Unter „Sprachen“ legst du pro Sprache ein Lexikon, ein Grammatik-Regelwerk und Lautmuster-Notizen an. Ein Wort hat Bedeutung, Wortart, Aussprache und optional einen Wortstamm, der auf ein anderes Wort derselben Sprache verweist.

Das Grammatik-Regelwerk und die Lautmuster-Notizen sind reine Dokumentation. Illumentis erzeugt daraus keine Grammatik. Die Illuminatio Engine nutzt stattdessen dein Lexikon: Sie vergleicht ein neues Wort mit den Buchstabenfolgen der vorhandenen Wörter und markiert es, wenn es überwiegend ungewohnt klingt. Das ist ein Hinweis zum Nachdenken, kein Fehler.

Zur Aussprache kannst du mit dem Mikrofon eine Aufnahme anfügen. Sie wird zusammen mit dem Wort gespeichert. Das Modul „Sprachen“ muss in den Projekteinstellungen eingeschaltet sein.

Die Detailansicht der Sprache Alt-Kaldrisch mit Lexikon

So geht's

  1. Schalte in den Projekteinstellungen unter „Module“ das Modul „Sprachen“ ein.

    Das siehst du danach: Der Bereich „Sprachen“ steht im Projekt zur Verfügung.

  2. Wähle „Neue Sprache“ und gib einen Namen an. Ordne in der Detailansicht optional eine Fraktion zu.

    Das siehst du danach: Die Detailansicht zeigt „Lexikon“, „Grammatik-Regelwerk“ und „Lautmuster-Notizen“.

  3. Wähle „Wort hinzufügen“ und trage „Wort“, „Bedeutung“ und bei Bedarf „Wortart“, „Aussprache/Lautschrift“ und „Wortstamm (Etymologie)“ ein.

    Das siehst du danach: Das Wort erscheint im Lexikon.

  4. Wähle „Regel hinzufügen“ und gib eine „Kategorie“ und den „Regeltext“ ein.

    Das siehst du danach: Die Regel erscheint im Grammatik-Regelwerk.

  5. Wähle „Lautmuster hinzufügen“, um ein Lautmuster zu notieren.

    Das siehst du danach: Die Notiz erscheint unter „Lautmuster-Notizen“.

Wer darf das?

Owner und Co-Autor:innen mit Rechten legen Sprachen, Wörter, Regeln und Lautmuster an, bearbeiten, löschen und stellen sie wieder her. Gäste sehen Sprachen nicht.

Deine Daten

Sprachen, Lexikon, Regeln und Lautmuster gehören zum Projekt und werden mit ihm gesichert und exportiert. Eine Aufnahme zur Aussprache lädt der Browser hoch und Illumentis legt sie beim Wort ab. Du löschst sie mit „Aufnahme löschen“. Eine Sprache im Papierkorb bleibt 30 Tage erhalten.

Grenzen

In der Grundeinstellung sind ohne Studio-Abo des Projekt-Owners höchstens 1 Sprache, 20 Lexikon-Einträge, 8 Grammatik-Regeln und 3 Lautmuster je Projekt möglich. Die Betreiber können diese Werte ändern; den aktuell geltenden Wert nennt dir Illumentis in der App, sobald du das Limit erreichst. Die Lautmuster-Prüfung überspringt Sprachen mit weniger als 8 Wörtern. Die Lautmuster-Notizen liest die Engine nicht. Ein Wort ist höchstens 255 Zeichen lang.

Häufige Fragen

Wann markiert die Engine ein Wort?

Wenn mindestens die Hälfte seiner Zwei-Buchstaben-Folgen und mindestens die Hälfte seiner Drei-Buchstaben-Folgen in keinem anderen Wort der Sprache vorkommt. Sprachen mit weniger als 8 Wörtern überspringt sie, damit in der Anfangsphase nicht jedes neue Wort auffällt.

Warum fragt der Browser nach dem Mikrofon?

Mit „Aussprache aufnehmen“ zeichnest du die Aussprache eines Wortes auf. Dafür braucht der Browser deine Erlaubnis. Verweigerst du sie, meldet Illumentis „Mikrofon-Zugriff nicht möglich“.

Prüft die Engine meine Grammatik-Regeln?

Nein. Grammatik-Regeln und Lautmuster-Notizen sind reiner Text zur Dokumentation. Die Engine arbeitet nur mit den Wörtern im Lexikon.