Schutz im Browser

Technische Aussage Beleg: Test Stand: 29.10.2026

Worum geht es?

Kurz gesagt: Auf Geräten, die andere mitbenutzen, kannst du Illumentis einen zusätzlichen Schutz geben. Der Shared-Device-Modus sperrt die App bei Inaktivität, verschlüsselt den lokalen Zwischenspeicher und kann den Text ausblenden, wenn der Tab im Hintergrund liegt. Er schützt vor flüchtigen Blicken und schnellem Zugriff, nicht vor jedem Angreifer.

Schutzziel

Wer dein unbeaufsichtigtes Gerät in die Hand bekommt, soll deine Texte nicht ohne Weiteres lesen können, auch nicht aus dem, was lokal im Browser liegt.

Funktionsprinzip

  1. Einrichten: Du legst eine PIN oder ein Passwort fest. Der Dialog zeigt, wie schnell sich ein Code offline erraten ließe, denn ein längerer Code ist deutlich sicherer.
  2. Schlüssel: Der Schlüssel für den lokalen Speicher wird nicht gespeichert, sondern bei jeder Sitzung neu aus deiner PIN oder deinem Passwort abgeleitet.
  3. Sperre bei Inaktivität: Nach einer Pause sichert die App deinen Text, entfernt die Editor-Oberfläche und zeigt einen Sperrbildschirm. Zum Entsperren gibst du PIN oder Passwort ein. Nach zu vielen Fehlversuchen gilt eine Wartezeit.
  4. Sichtschutz: Liegt der Tab im Hintergrund, wird der Text aus der Anzeige entfernt. Er wird nicht nur unscharf gezeichnet, denn ein Text, der im Seitenaufbau stehen bleibt, wäre nur scheinbar geschützt.

Maßnahmen

  • Wir verschlüsseln den lokalen Zwischenspeicher mit einem Schlüssel, der nicht abgelegt wird, damit ein kopierter Speicher ohne PIN nicht lesbar ist.
  • Wir entfernen beim Sperren die ganze Editor-Oberfläche und leeren sie nicht nur, damit keine Verweise auf den alten Text hängen bleiben.
  • Wir sichern vor dem Sperren, damit durch die Sperre kein Text verloren geht.
  • Wir bremsen Fehlversuche beim Entsperren.
  • Browser-Richtlinien (Content Security Policy) verringern das Risiko, dass eingeschleuste Skripte die Seite lesen.

Was wir nicht versprechen

  • Eine kurze PIN schützt vor schnellem Zugriff, aber nicht vor jemandem, der den lokalen Speicher kopiert und in Ruhe probiert. Ein längeres Passwort hilft dagegen.
  • Ein Browser erlaubt keine sichere Löschung des Arbeitsspeichers. Spuren davon können bleiben.
  • Der Sichtschutz hilft nicht gegen einen zweiten Bildschirm oder einen Blick über die Schulter, solange der Tab sichtbar ist.
  • Die Auslagerungsdatei des Betriebssystems liegt außerhalb des Browsers. Die Verschlüsselung der Festplatte deines Geräts ersetzt der Modus nicht.
  • Auf einem entsperrten Gerät sieht jede Person, was auf dem Bildschirm steht.

Wie wir das prüfen

Der Schutz hat automatisierte Tests, die die Tabelle unten nennt. Der Modus ist optional und für Geräte gedacht, die du dir mit anderen teilst.

Nachweis-Tests

Test Das belegt der Test
schutzschirmCrypto.test.js Der lokale Zwischenspeicher wird mit einem Schlüssel verschlüsselt, der aus der PIN abgeleitet wird.
schutzschirmStore.test.js Einrichten, Sperren und Entsperren des Shared-Device-Modus verhalten sich wie vorgesehen.
schutzschirmAppLockUnmount.test.js Beim Sperren wird die Editor-Oberfläche entfernt und nicht nur geleert.
visibilityShield.test.js Der Text wird aus der Anzeige entfernt, solange der Tab im Hintergrund liegt.
chapterEditorAutoLockSaveFailure.test.js Ein fehlgeschlagenes Speichern beim automatischen Sperren wird behandelt.

Zum Bericht

Änderungsverlauf

  • : Erste Fassung.